Intervention im Schaudepot Zürich

Schaudepot, Zürich, Schweiz
F T L E I V L

11. Februar – 15. März 2015

Gespräche
11. Februar 2015

18:00

mit Renate Menzi, Sammlungskuratorin Franziska Mühlberger, Vermittlungskuratorin Laura Pregger, Co-Leiterin Depot Basel Rebekka Kiesewetter, Depot Basel

In Kooperation mit dem Museum für Gestaltung Zürich

Depot Basel zeigt bei seiner Intervention im Schaudepot des Zürcher Museum für Gestaltung in drei Vitrinen keine musealen Gegenstände, sondern drei Archivschachteln als Repräsentationen von Objekten aus der Sammlung. Letztere sind, obgleich sie in der Installation nicht zu sehen, der Kern der Präsentation. Sie wurden von den Regisseurinnen Sandra Löwe und Julia Wissert, den Professor für Produktdesign Hansjörg Maier-Aichen, dem Industriedesigner Miloš Ristin (gesprochen von Olivia Spinatsch) und von Pirmin Sedlmeier interpretiert und beschrieben; die erzählenden Stimmen sind Teil der Installation.

Das Ausschalten des Visuellen und die Konzentration auf das Hören sollen es den Museumsbesuchern ermöglichen, jenseits des Sichtbaren zu schauen und “abstrakte” Objektqualitäten zu erkennen. Seien dies nun haptische Dimensionen und die damit verknüpften Vorstellungen und Gedankenbilder, persönliche Geschichten und Erinnerungen, das Potential des Produktes als Träger und Ausdruck (gesellschafts-)politischer Haltungen. Gerade diese unsichtbaren Aspekte sind es nämlich oft, die einem Objekt eine tiefere Bedeutung geben, seine Identität prägen und dennoch gegenüber dem Augenscheinlichen meist in den Hintergrund treten.

Eine audiovisuelle Installation von Depot Basel mit Julia Wissert, Sandra Löwe, Hansjörg Maier-Aichen, Miloš Ristin und Olivia Spinatsch.

11. Februar 2015, 18.00

Gespräch mit Renate Menzi, Sammlungskuratorin
Franziska Mühlberger, Vermittlungskuratorin
Laura Pregger, Co-Leiterin Depot Basel
Rebekka Kiesewetter, Depot Basel

In Kooperation mit dem Museum für Gestaltung Zürich

Die Einladung vom Museum für Gestaltung ist die zweite Gelegenheit bei der Depot Basel sich mit einer Sammlung in einem Museum beschäftigt. In 2014 haben wir, in Zusammenarbeit mit dem Kunstgewerbemuseum Dresden und Tulga Beyerle und dem Tschechischen Kollektiv Okolo, eine Ausstellung zum Thema Sammeln gezeigt. Dabei wurden kuratorische Strategien in dem traditionellen Haus gebrochen: Das Ausstellungsmobiliar wurde zum Ausstellungsobjekt, die Vitrinen blieben nicht verschlossen und Objekte aus der Sammlung erhielten ein 1 Minuten Video mit historischen Erzählungen um das Objekt.