GLOBAL DESIGN RESEARCH FANTASTICO GRENZE EXOTIC CANVAS

Depot Basel, Voltaplatz
F T L E I V L

06. September – 01. November 2014

Vernissage
01. November 2014

Di–Fr / ma–ve 12:00 – 14:00
Einführung in die “Ausstellung des Tages“ und Mittagessen / Présentation de l‘exposition du jour et repas
Auf Anmeldung / sur inscription – max. 3 Pers. Tag / jour
→ lp@depotbasel.ch

Sa–So / sa–di 14:00 – 18:00
Ausstellung geöffnet / Résidence ouverte

Spezialprogramm jeweils am Samstagabend / Programme spécial des samedis soir
Ausstellung, conférence, Diskussion, film, Literatur und repas

Sonntags / dimanches 17:00 – 20:00
Grosses «Familienessen» – Alle, die teilnehmen möchten, bringen etwas Selbstgemachtes für das Buffet / «Repas canadien» – chacun apporte un plat de sa propre confection

Mo / lu geschlossen / fermé

1 Residenz, 5 Veranstaltungen, 16 suggestions de la maison, 27 visualisations, 31 Tage, 98 objets, 200 kg Gemüse, 444 Bücher, quelques invités et workshops und x Überraschungen …

Depot Basel hat Sibylle Stœckli eingeladen, ihre Rechercheergebnisse rund um das Thema Nahrung in einer Ausstellung und im Rahmen einer “Residenz” im Ausstellungsraum zu zeigen. Sie fasst dabei den Begriff der Nahrung bewusst weit und versteht darunter alles, was uns zum Leben befähigt, sowohl das also, was wir in Form von Lebensmitteln konsumieren, als auch die geistig-intellektuelle und kulturelle Nahrung. 31 Tage wird die Lausanner Designerin vor Ort wohnen und präsent sein, um sich mit BesucherInnen auszutauschen und von ihrer Forschungsweltreise zu erzählen. Ihren Ausstellungs- und temporären Lebensraum versteht Sibylle Stœckli selbst als einen fluiden, sich stetig wandelnden Ort, auf den Begegnungen, Gespräche und Erinnerungen Einfluss nehmen werden.

Vier Mal in der Woche (Dienstag bis Freitag) bekocht Sibylle Stœckli mittags Gäste (Anmeldung unter: lp@depotabasel.ch). Passend zum Menu zeigt sie eine täglich wechselnde Miniausstellung auf dem Esstisch.

An den Wochenenden finden Workshops, Diskussionen, Lesungen und Filmvorführung rund um das Thema Nahrung und Konsum statt. In Sibylle Stœcklis eigener Bibliothek, die sie nach Basel mitgebracht hat, haben BesucherInnen die Möglichkeit, sich selbständig in das Thema zu vertiefen.

Sibylle Stœckli vertraut sowohl beim Kochen als auch bei der Ausstellungskomposition auf Improvisation, Intuition und Synergien, die sich mit dem Mischen verschiedener Ingredienzen ergeben. Die Zutaten, welche sie verwendet – seien es Gemüse oder Gewürze, Alltagsgegenstände, Fotos, Texte oder Erinnerungen – ergeben je nach Dosierung und Zusammenstellung ein anderes Gericht oder erzählen eine andere Geschichte. So wird auf unterschiedliche Weise Exotisches und Vertrautes einander gegenübergestellt oder miteinander verbunden, es wird gezeigt und verhandelt, was auch eine “sinnliche Reflektion” dessen ermöglicht, was man im eigenen Erleben als “fremd” oder “gewohnt” wahrnimmt.

 

Beitragende
Sibylle Stœckli

Design Researcher